Deutschkurse & Texterdienste | Dr. Thomas Hock | Frankfurt am Main
DSH-Modellprüfung (free download)
Hörverstehen
HV Hörtext (mp3)
HV Transkription
HV Aufgaben
HV Lösungen
Leseverstehen und Wissenschaftssprachliche Strukturen
LV Text
LV Aufgaben
WS Aufgaben
LV Lösungen
WS Lösungen
Tipps zur Vorbereitung auf die DSH und den TestDaF
Lesen Sie regelmäßig Tages- und Wochenzeitungen sowie Magazine, um sich über aktuelle gesellschaftliche, politische, ökonomische und kulturelle Themen (d.h. auch mögliche Prüfungsthemen!) zu informieren, z.B.
www.faz.net
www.fr-aktuell.de
www.sueddeutsche.de
www.welt.de
www.zeit.de
www.freitag.de
www.spiegel.de
www.focus.msn.de
Selbstverständlich können Sie auch die Druckversionen lesen - am billigsten in öffentlichen Bibliotheken (Anmelde- bzw. Nutzungsgebühr zahlt sich schnell aus!), z.B.:
www.stadtbuecherei-frankfurt.de
Lesen Sie wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Fachzeitschriften, z.B.
www.wissenschaft-online.de
www.geo.de
Sinnvoll ist es auch, Lexikonartikel und Artikel zu lesen, die Sie z.B. in Wissensportalen finden:
www.wikipedia.de
www.wissen-news.de
www.wissenschaft.de
Spezielle Lehrbücher für DSH und TestDaF finden Sie z.B. hier:
www.fabouda.de
www.hueber.de
www.klett.de
www.cornelsen.de
www.liebaug-dartmann.de
Ein Deutsch-Deutsches Wörterbuch ist ein absolutes Muss:
www.langenscheidt.de
www.pons.de
Bitte beachten Sie, dass Sie bei Prüfungen keine elektronischen Medien (z.B. Sprachsoftware) und keine zwei- oder mehrsprachigen Wörterbücher benutzen dürfen, sondern allenfalls die Print-Ausgabe eines Deutsch-Deutschen Wörterbuches.
Nutzen Sie Ihr einsprachiges Wörterbuch: Erstens dadurch, dass Sie Wörter immer zuerst hier nachschlagen; zweitens zur Lernkontrolle. Beispiel: Sie definieren z.B. fünf Begriffe aus einem Lese- oder Hörtext, an dem Sie gerade arbeiten und schlagen zum Vergleich nach. Natürlich ist die Worterklärung im Wörterbuch nur eine (und manchmal nicht die beste und einfachste) Möglichkeit. Aber sie helfen Ihnen weiter. Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie definieren üben (auch mit Relativsätzen!) und die richtige Aussprache des Wortes eintrainieren. Auch dazu können Sie Ihr einsprachiges Wörterbuch nutzen. CD-Versionen bieten manchmal auch Sound-Effekte.
Lesen Sie Bücher - je mehr, desto besser. Auf jeden Fall sollten Sie eine oder mehrere Einführungen in Ihr Studienfach lesen. Sie werden in der DSH zwar nicht fachlich und fachsprachlich geprüft. Aber falls ein Fachvertreter Sie in der Mündlichen Prüfung fragt, wofür Sie sich besonders interessieren und wo Sie Studienschwerpunkte setzen möchten, sollten Sie mitreden können. Außerdem benötigen Sie den Fachwortschatz für Ihr Studium. Auch für diesen Zweck können Sie - am preisgünstigsten - die Stadtbücherei und die Uni-Bibliothek benutzen:
www.stadtbuecherei-frankfurt.de
www.ub.uni-frankfurt.de
Leihen Sie sich auch einmal ein Hörbuch aus der Bibliothek aus, um Ihr Hörverstehen zu verbessern. Wenn die Transkription des Buches der CD nicht beiliegt, können Sie sich einfach auch noch das dazugehörige Buch ausleihen.
Klassiker der deutschen Sprache finden Sie kostenlos auf den Webseiten des "Projekts Gutenberg":
gutenberg.spiegel.de
Hören Sie Radio, um Ihr Hörverstehen zu verbessern. Häufig können Sie auch die entsprechenden Texte auf den Webseiten des Senders nachlesen oder die Berichte noch einmal anhören, z.B.:
www.dradio.de
Radio zum Nachhören:
www.dradio.de/aod/html
Wenn Sie über einen Internet-Zugang und eine Flatrate verfügen, lohnt sich für Sie das kostenlose Life-Stream-Programm iRATE mit zurzeit fast 300 Radio- und über 80 TV-Sendern. iRATE kann im Download-Bereich der folgenden Seite heruntergeladen werden:
www.chip.de
Manche Zeitungen und Zeitschriften bieten Hörartikel zum kostenlosen Download, z.B.:
www.hermes.zeit.de/hoeren/index.php
Schauen Sie fern und nutzen Sie das Web-Angebot der Fernsehsender. Für DSH-Zwecke empfehlenswert sind insbesondere die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten ARD, ZDF, die "Dritten Programme", 3Sat, arte sowie Nachrichtensender (Phoenix, n24 usw.). Auf manchen Sender-Webseiten können Sie auch einzelne Beiträge per PC abspielen und so oft hören und sehen, wie sie wollen:
www.ard.de
www.zdf.de
Schauen Sie vor allem Nachrichtensendungen, Dokumentarfilme und Features, Magazine und Schulfernsehen (in vielen "Dritten Programmen"). Sicher wissen Sie aus eigener Erfahrung, dass Bilder und Filme das Verständnis der Zusammenhänge erleichtern.
Und ganz wichtig: Versuchen Sie immer, von dem passiven Lesen und Hören in das aktive Schreiben und Sprechen überzugehen. Das heißt:
Fassen Sie das Gelesene und Gehörte in kurze "knackige" Thesen zusammen. Setzen Sie sich ab und zu unter Zeitdruck - besonders dann, wenn Sie sich auf den TestDaF vorbereiten. Dabei beachten: in der Kürze liegt die Würze! In der Universität und im Beruf wird die Fertigkeit, das Wesentliche vom Unwesentlichen zu trennen und in Thesen zusammenzufassen, ständig verlangt. Diese Fertigkeit ist nicht nur eine sprachliche, sondern sie verlangt auch Logik und Abstraktionsvermögen.
Schreiben Sie eine Zusammenfassung. Drei bis fünf Sätze in abwechslungsreichem Stil (Abwechseln von einfachen und etwas komplexeren Sätzen sowie von unterschiedlichen Wortstellungen) sind genug. Schreiben Sie lieber eine zweite Variante als eine zu lange Zusammenfassung.
Verfassen Sie nach demselben Prinzip (Gegen-) Thesen und einen kurzen Kommentar.
Zur mündlichen Übung: Notieren Sie nur Stichwörter und Abkürzungen (etwa 10 Stichpunkte sollten genügen). Berichten und kommentieren Sie.
Wer ist Ihr Sprachpartner? Natürlich Ihre Partner im Kurs und Ihr Deutschlehrer. Allerdings sind 20 Unterrichtsstunden Deutschtraining pro Woche nicht genug. Suchen Sie sich deshalb auch "Sprachtrainingspartner" (am besten deutsche Lernpartner und Lernpartner, die nicht aus Ihrer Heimat kommen - so üben Sie Deutsch als Verkehrssprache und verhindern, dass Sie Ihre "landestypischen" Deutschfehler eintrainieren). Eine gute Idee ist es auch, einen Tandem-Partner zu suchen, der Ihre Muttersprache lernen möchte. Und schließlich: Nehmen Sie sich beim Vorlesen oder Vortragen auf (z.B. auf Kassette, MP3-Player, PC usw.) und verbessern Sie Ihre Fehler kritisch.
A propos Fehler: Schreiben Sie stets Verbesserungen Ihrer schriftlichen Arbeiten! Verbessern Sie auch Ihre Fehler beim mündlichen Ausdruck! Nur so sind Sie sicher, dass Sie die richtige und nicht die falsche Variante eintrainieren.
Trainieren Sie Ihre Aussprache! Manche Deutschlerner erwerben zwar im Grundkurs eine gute Aussprache (bei anderen ist dies nicht der Fall, weil Sie keinen Unterricht bei Muttersprachlern besuchen konnten). Aber die Erfahrung zeigt, dass die Aussprache sich in der Oberstufe oft verschlechtert, weil man sich auf immer mehr Inhalte, Wörter und sprachliche Strukturen konzentrieren muss. Deshalb ist weiterhin Phonetik-/Aussprache-Training nötig. Wiederholen Sie regelmäßig den Phonetikteil Ihrer Lehrbücher. Lesen Sie Texte laut vor. Nehmen Sie sich beim Vorlesen oder Vortragen auf (z.B. auf Kassette, MP3-Player, PC usw.) und verbessern Sie Ihre Fehler.
Und "last but not least": Sie leben nicht nur, um zu lernen, sondern lernen für das Leben. Nehmen Sie am Leben teil, werden Sie Mitglied in einem Verein, besuchen Sie Kurse, die Sie interessieren, suchen Sie sich deutsche Bekannte, die dasselbe Hobby wie Sie haben. Diskutieren Sie mit Ihren deutschen Bekannten über interessante Themen, Filme, Kino, Kochen usw. Wer Deutsch nur im Unterricht und zuhause lernt, tut sich nicht nur schwer, er tut auch zu wenig. Denn Sprache ist mehr als ein technisches Mittel für den Studienabschluss.